Projekt Rjasan

WR Logistics vermeidet Standkosten

Der Auftraggeber:

Unser Kunde ist eine süddeutsche Maschinenfabrik, die hochgenaue Portalfräsmaschinen, Vertikaldrehmaschinen sowie Schleifmaschinen entwickelt und produziert. Diese Maschinen kommen weltweit in vielen Branchen zum Einsatz. Wie zum Beispiel im Maschinen-, Werkzeug- und Formenbau sowie bei Herstellern von Motoren.

 

Die Aufgabe:

Unsere Aufgabe bestand darin, eine Fräsmaschine – auf 22 Transporteinheiten verteilt, darunter auf 5 Übermaßtransporten und auf 17 Planensatteln – von Deutschland in die russische Rjasan Region (Oblast) zu liefern. Die Incoterms für die Lieferungen lauteten DDP.

 

Die Herausforderung:

Bei diesem Projekt gab es gleich mehrere Herausforderungen. Erstens: Fünf der insgesamt 22 Transporte hatten sowohl Überbreite, -länge als auch -gewicht. So dass für diese fünf Übermaßtransporte vorschriftsgemäß Sondergenehmigungen beantragt werden mussten.

Zweitens: Die 22 Transportfahrzeuge sollten gleichzeitig am Zollterminal in Russland eintreffen. Drittens: Es galt, einen Zeitplan so auszuarbeiten, dass die Schwertransporte zuerst verladen werden sollten, weil diese eine längere Bearbeitungszeit verursachen als konventionell große LKWs. Dabei war es zwingend erforderlich, dass alle LKWs in einem 2-Stunden-Takt zur Beladung eintreffen. Denn falls ein LKW verspätet ankommen würde, wäre der gesamte Beladungsplan zeitlich nicht mehr einhaltbar. Diese Aufgabe haben wir erfolgreich gemeistert: Alle LKWs standen im geplanten Verladungstakt an den Ladestellen.


 

Die Zertifizierung:

Für den Export war es erforderlich, vor der Verladung die Fräsmaschine zu zertifizieren. Diese Aufgabe haben die Zertifizierungsexperten von WR Certification GmbH, professionell, präzise und vor allem schnell ausgeführt. Innerhalb von nur sieben Tagen erbrachten sie die Zertifizierung gemäß den geltenden TR-ZU Normen, so dass die Fräsmaschine in kürzester Zeit verladebereit war. Außerdem war es notwendig, bestimmte Markierungen ordnungsgemäß zu platzieren und die vorgeschriebenen Typenschilder gemäß den russischen Anforderungen seitens des Versenders auf die Anlage zu kleben. Auch bei dieser Aufgabe konnten wir unseren Auftraggeber auf kompetente Weise professionell unterstützen.


 

Der Transport:

Der Transport erfolgte kurz vor Weihnachten, wobei alle LKWs noch vor den Weihnachtsfeiertagen die Grenze passierten. Als die LKWs in der letzten Arbeitswoche des Jahres am Zollterminal in Russland standen, musste die Fräsmaschine binnen weniger Tage verzollt werden. Wir machten unserem Auftraggeber folgendes Angebot: Wenn er uns damit beauftragen würde, als Zolldeklarant OOO „WR Group“ die Verzollung für ihn zu übernehmen, würden wir ihm eine standgeldfreie Zeit garantieren. Denn es drohte ein Risiko, das für ihn sehr teuer hätte werden können: Würde die Maschine nicht innerhalb kürzester Zeit verzollt werden, gäbe es aufgrund der nahenden russischen Feiertage eine Standzeit, die bis zur zweiten Kalenderwoche des neuen Jahres hätte dauern können. Wir erhielten den Auftrag prompt und verzollten die komplette Fräsmaschine in weniger als 48 Stunden.

Zusätzlich erarbeiteten wir im Rahmen unserer Projektlogistik nach Russland mit dem Empfänger einen Entladungsplan und kamen mit den LKWs termingerecht an. Auch die gebuchte Krantechnik war rechtzeitig vor Ort, so dass die Schwertransporte zeitlich genau wie geplant entladen werden konnten. Durch das pünktliche Eintreffen der LKWs und der zeitlichen Einhaltung des Entladungsplans wurden teure Mehrkosten für eine verlängerte Anmietung der Krane vermieden. Pünktlich vor dem Neujahrsbeginn und den russischen Feiertagen war die komplette Anlage ausgeliefert. Versender und Empfänger waren gleichermaßen mit unserer Leistung zufrieden.